Informationen zur OP-Vorsorge



Eine gründliche Untersuchung vor der eigentlichen OP halten wir für dringend notwendig. Gerade bei älteren Tieren ist eine Blutuntersuchung und ggf. eine EKG-Untersuchung angesagt. Sind die Werte soweit in Ordnung kann ein OP-Termin vereinbart werden.

Ab ca. 12 Stunden vor der Operation sollte das Tier nüchtern sein, also nichts mehr zu Fressen bekommen. Wasser sollte man aber zur Verfügung stellen damit der Organismus nicht austrocknet und das Kreislaufvolumen intakt bleibt.
 
Bitte halten Sie sich an den tierärztlichen Rat sein Tier nüchtern zu lassen!

Sollte das Tier jedoch gefressen haben besteht ein großes Narkoserisiko durch die enorme Herz-Kreislauf-Belastung und ggf. durch Erbrechen und Erstickungsgefahr.

Freigänger-Katzen sollten unbedingt in diesem Zeitraum bis zur Operation im Haus gehalten werden.

Hunde sollte man am Tag vor der OP schonen, damit Herz, Kreislauf  und das Immunsystem nicht unnötig belastet sind, was sonst ein Narkoserisiko für das Tier bedeuten könnte.

Der Tierbesitzer sollte auch vor der OP dafür Sorge tragen, dass sich sein Hund gelöst hat. Er erleichtert dem Tier somit die Operation insbesondere bei Bauchoperationen.

Alle auffälligen Veränderungen des Tieres vor der Operation sollte dem Tierarzt  vor dem Eingriff mitgeteilt werden.

Nagetiere dürfen  bis zum Zeitpunkt der Operation fressen und trinken.